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OMR Interview - Three questions to Ricarda Engelmeier

Updated: Nov 9, 2023

Recently, our founder Ricarda Engelmeier was interviewed by OMR. "Three questions for Ricarda Engelmeier" appeared in the OMR5050 newsletter. You can read the interview here:


Ricarda Engelmeier hat eine Vision: das Elternzeit-Narrativ nachhaltig verändern. Karrierebooster statt Karrieredowner. Dazu gründete sie während ihrer dritten Elternzeit MyCollective.

Ricarda Engelmeier, Founder & CEO bei MyCollective. Mit MyCollective unterstützt ihr Mitarbeitende, die aktuell in Elternzeit sind. Wie kam es zu der Idee und warum ist es so wichtig, Elternzeitler in Elternzeit kontinuierlich zu begleiten? »Ich habe MyCollective in meiner Elternzeit gegründet - aus volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und individuellen Gründen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht können wir es uns nicht leisten, so viele Top Talente an Spielplätze zu verlieren. Betriebswirtschaftlich sind Unternehmen in der Talentakquise mit dem

Fachkräftemangel und Diversitätszielen konfrontiert. Und aus individueller Sicht war ich in meinen Elternzeiten von meinen Babys zwar sehr erfüllt, habe mich aber nach intellektueller Stimulation und Austausch gesehnt. Das ist eine Zeit, in der man sehr stark gefordert wird, das eigene Wertesystem einmal völlig durchgerüttelt und das Leben neu aufgesetzt wird. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Firma einen in dieser Zeit begleitet und Lösungsansätze anbietet - das stärkt Elternzeitler*innen in einer Zeit großen Umschwungs und gewährleistet ihre Rückkehr ins Unternehmen. Wir unterstützen übrigens nicht nur Unternehmen darin, ihre Elternzeitler zu begleiten - sondern auch selbstzahlende Eltern, die bei uns mitmachen wollen.« Ihr glaubt daran, dass Eltern- und Erziehungs-Skills sehr wichtig für das Thema Leadership sind. Oftmals hört man, Eltern seien die besseren Führungskräfte. Wie können Eltern ihre Erziehungs-Skills in Führungs-Skills konvertieren? »Wir haben eine Matrix entwickelt, in der wir Elternfähigkeiten und Führungsfähigkeiten übereinander gelegt und analysiert haben und haben daran unsere Trainingsmodule entwickelt. Unsere Teilnehmenden lernen, diese Fähigkeiten bei sich zu identifizieren, zu verbalisieren und zu internalisieren, um gestärkt in den Job zurückzukommen und diese dort als Life und Leadership Skills einzusetzen. Beispiel: Empathie. Ein schreiendes Baby ist ein*e ausgezeichnete*r Lehrer*in für bedürfnisorientiertes Zuhören, was wiederum Empathie im Führungsstil stärkt.« Was muss aus deiner Sicht passieren, damit Väter länger als 2 Monate in Elternzeit gehen? »Je mehr Männer in Elternzeit gehen, desto näher kommen wir an unsere Diversitätsziele. Warum? Wenn Männer in Elternzeit gehen, wird die Auszeit für alle normaler und dadurch die Karriererückkehr für beide Geschlechter einfacher. Dazu müssen zwei Dinge passieren: 1. die Männer müssen sich trauen und 2. die Unternehmen müssen es fördern. Darin können wir beide Parteien unterstützen - und zusammen den Kulturwandel vorantreiben!«

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